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Als ich vergangenes Jahr auf der Hochzeit meiner besten Freundin an die Nordsee gefahren war, hatte ich mich etwas verliebt die die Gegend. Als wir dann das Haus meiner Freundin und Ihres Ehemanns bekommen haben, um drauf aufzupassen, während sie ihre Hochzeitsreise an die Seychellen (#snopps) antraten, hatten wir somit die Gelegenheit relativ günstig an der Nordsee Urlaub zu machen. 

Also da: Auto bis untern Rand beladen, Kinder rein schmeissen, Frau nich vergessen, Kamera sowieso nicht und ab gings.

Dort angekommen, konnte wir nach etwas knatsch mit den Kindern die wundervolle Landschaft und einzigartige Natur der Nordsee genießen.

Gleich beim ersten Strandbesuch: beginnende Flut. Im Hintergrund das größte Containerschiff der Welt, oder eins davon zu mindest. Wind, Sonne einfach toll. Bei den nächsten Strandbesuchen, war dann halt auch mal für ein paar Stunden das Wasser weg. Sehr gewöhnungsbedürftig. Aber das Schlamm matschen hat den Kindern doch gefallen. Und bei Ebbe offenbart die Nordsee eine vielfältige Tierwelt, die es zu entdecken galt.

Damit die Kinder nich immer im Schlick spielen mussten sind wir dann auch paar mal an Badeseen ausgewichen. Bei schlechten Wetter gings ins Museum und aufs Schiff, was ich in meinem Besuch zuvor schon kunstvoll in Szene gesetzt habe.

Wenn das Wetter mal nich zum baden war, haben wir einige kulturelle Angebote angenommen. Besonders war hier das Marinemuseum, wo mein großer und ich in einem U-Boot platz nehmen durften.

Highlight des Urlaubs war der Tagestrip nach Helgoland. Wo es nun endgültig um mich geschehen war. Nach 2 Stunden fahrt mit Kotzlevel auf Maximum, kamen wir auf der wundervollen, zweigeteilten, Insel an. Erklärtes Ziel: Robben in freier Wildbahn. Helgoland besteht aus 2 Teilen, eine davon die "Düne" eine mehr oder weniger sandige Umgebung, wo Robben zu Hause und zu beobachten sind. Mit Sack und Pack wurden wir ausgeschifft und erstmal an Land gebracht. Dann ging es mit der Fähre rüber zur Düne. Ich bin dann nur meinem Instinkt gefolgt und wie ein Irrer über die Insel gestresst. Im Gepäck Kamerazeug, Kinder, Frau und Strandzeug für die Kinder, damit die Baden konnten. Problem der ganzen Unternehmung: Wir hatten nur 1 1/2 Stunden Aufenthalt. Mit Fähre usw..

Aber dann kamen wir an den Nordstrand. Und da lagen Sie. 100er Robben und Seelöwen, groß und klein. Und eine wartete schon auf mich und lag bereits in Pose bei Ankunft. Meine Freundin hatte mir Ihr großen 150-600, was früher mal meine war und ich Ihr verkauft hatte, dagelassen, damit ich es nutzen konnte. So konnte ich mit meiner Sony A7 II und dem Tamron 150-600 mit manuellen Fokus tolle Aufnahmen der Tiere machen. Ich war so happy. Meine Kids, nunja, sie haben Robben gesehen... Eine schwamm sogar zwischen den Besuchern hin und her. Schon faszinierend zu sehen.

Nach einer 3/4 Stunden mussten wir leider wieder los. Aber es war beschlossen. Das nächste mal schlafen wir 1 - 2 Nächste auf der Insel. Ich kann also jedem, der Urlaub an der Nordsee macht, ein Trip nach Helgoland empfehlen.

Auf dem Rückweg war die See ruhiger und die Mageninhalt blieb drin.

Am letzten Abend bin ich dann nochmal alleine ans Wasser gefahren. Wo ich nochmal das Watt und die Milliarden an  Muscheln, den Wind das gewissen Seegefühl genossen habe. Nur für mich. Interessant es gibt dort ein altes Schiffswrack was ich noch hätte erreichen können. Mit Kamera und zeug bich durch Meter tiefen Wattschlamm gewatet. Und dann kam die Flut. Zum Glück hab ich es nicht gewagt, sonst wäre ich wahrscheinlich Baden gegangen. Den das Wasser kam überraschend schnell wieder zurück.

Alles in allem war es ein schöner Urlaub und eine wunderbare Umgebung. Man muss sich etwas auf die Ebbe und Flut einlassen, wenn man den Badeurlaub an der Ostsee gewöhnt ist. Aber die einzigartige Landschaft und Tierwelt, bieten genug Abwechslung zum Badespaß.

 

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